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Kirche Pensin

Die Evangelische Kirche Pensin

Bereits im Mittelalter gab es in Pensin eine Kapelle, welche zur Demminer Marienkirche gehörte. Im Dreißigjährigen Krieg nahm die Kapelle einen zu großen Schaden, so dass sie bald daraufhin abgerissen wurde. Der Standort der einstigen Kapelle ist nicht bekannt, es könnte jedoch ein Vorgängerbau der jetzigen Kirche gewesen sein.

 Die Kirche wurde 1846 neu errichtet, die Glocke 1847 von Friedrich Schünemann aus Demmin neu gegossen. Der Turm, welcher aus Fachwerk besteht, wurde um 1960 mit Brettern verkleidet. Kirchenpatron war der Gutsbesitzer Moritz Dudy, welcher 1850 das bei der Kirche stehende Mausoleum errichten ließ.

Durch die Aufsiedlung der Güter Pensin und Quitzerow stieg die Einwohnerzahl stark an, so dass 1934 beschlossen wurde, eine Empore an der Westseite einzubauen. Um 1965 wurde diese durch Fenster zum Kirchenraum hin geschlossen, um sie bis heute als Winterkirche zu nutzen.

2005 wurde in einem Teil der Westempore eine Orgel des Orgelbaumeisters Friedrich Löbling eingebaut. Eine umfangreiche Sanierung der Kirche fand zwischen 2009-2011, sowie 2018 satt.